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Aktuelle NewsletterNewsletter Nr. 07/2018

Liebe Freundinnen und Freunde des KULTURHUS BERLIN,

Dezember – kaum ein anderer Monat des Jahres ist gefühlt so angefüllt mit Geschäftigkeit wie dieser. Und kein anderer drängt uns so die Frage auf, was wirklich wichtig ist.

Auf umwerfend zauberhafte Weise nähern sich dieser Frage Martin Widmann und Emilia Dziubak in ihrem Buch "Als Larson das Glück wiederfand", das wir in diesem Newsletter vorstellen.

Auch viele der zahllosen Veranstaltungen in der Adventszeit widmen sich dieser Frage auf die eine oder andere Weise. Wir haben wieder etliche davon mit nordischem Bezug für Sie zusammengetragen. Und mit etwas Glück können Sie Ihre Karten für zwei davon auch gewinnen.

Gewinnen können Sie darüber hinaus wieder mit unserem Adventskalender, der wie immer voll gepackt ist mit Tipps zu tollen Neuerscheinungen des zu Ende gehenden Jahres. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Außerdem schauen wir voraus ins neue Jahr, wobei sich unsere Veranstaltungen zunächst zwei dunkleren Kapiteln der nordeuropäischen bzw. deutsch-nordeuropäischen Geschichte zuwenden werden. Im Januar wird es in einem Vortrag und einer Filmvorführung um die menschenrechtliche Situation der Samen gehen. Und im März wird eine Exkursion in die Gedenkstätte Neuengamme uns die Rettungsaktion der "Weißen Busse" am Ende des Zweiten Weltkrieges näherbringen.

Bleibt uns noch, Ihnen ganz herzlich für die schönen gemeinsam verbrachten Veranstaltungen 2018 zu danken. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und ein friedliches, gesundes und frohes Jahr 2019.

Ihr KULTURHUS BERLIN

1 RATEN UND GEWINNEN

Wie jedes Jahr zur Adventszeit startete mit dem 1. Dezember unser virtueller Adventskalender.

Wir haben ihn wie immer prall gefüllt mit einer Auswahl an Bewegendem, Spannendem, Anregendem, Lustigem, Besinnlichem aus dem Norden und hatten selbst jede Menge Spaß dabei, zugegeben aber auch ein bisschen die Qual der Wahl.

Öffnen Sie jeden Tag ein Türchen und freuen Sie sich auf eine Auswahl der schönsten nordeuropäischen Neuerscheinungen 2018. Raten Sie mit und mit etwas Glück halten Sie eines der Geschenke bald selbst in den Händen.

KULTURHUS BERLIN dankt den zahlreichen Preisstiftern und Partnern herzlich für ihre Unterstützung.

>> Den Kalender finden Sie hier auf unserer Homepage.

 

2 KULTURHUS BERLIN LÄDT EIN:

(c) Hans-J. Gruda

2.1 VORTRAG

15.01.2019 | 19 Uhr | Forum Dialog

Kampf um die göttliche Natur - Zur menschenrechtlichen Lage des indigenen Volkes der Samen

Die Rechte Indigener sind im Menschenrechtskontext noch ziemlich jung. Und auch das einzige europäisch-indigene Volk der Samen kämpft in seinem Siedlungsgebiet in Norwegen, Schweden, Finnland und Nordwestrussland um den Schutz der Heimat und der als heilig empfundenen Landschaften. In einem Vortrag erklärt Hans-Joachim Gruda, Kenner und jahrelanger Wegbegleiter der Samen, vor welche Herausforderungen die Menschen gestellt sind und welche Rolle ihre Religion dabei spielt.

Der Vortrag wird thematisch ergänzt durch eine Vorführung des Spielfilms "Sameblod" (Schweden 2016) am 23. Januar 2019, der gemeinsam von Forum Dialog, dem Campus Filmclub der TU und KULTURHUS BERLIN gezeigt wird.

Anmeldungen mit events-berlin@forumdialog.org

>> Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

>> Eine Rezension zum Film lesen Sie hier.

 

(c) Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Archiv

2.2 FILMVORFÜHRUNG

23.01.2019 | 18:30 Uhr | TU Berlin

Sameblod – saemie vïrre

Die Geschichte des Films spielt in den 1930er Jahren, als Rassenwahn und "Rassenbiologie" ihren traurig-grausamen Höhepunkt erreicht hatten. Die indigene Bevölkerung Nordeuropas, die Samen, war in Schweden eine der Zielgruppen und Opfer dieser sich über die Welt verbreitenden Ideologie.

Das Schicksal der jungen Samin Elle Marja und ihrer jüngeren Schwester Njenna zieht in bedrückenden Sequenzen am Zuschauer vorbei. Abstrakte Begriffe wie "Kolonialisierung", "Erniedrigung" und "Unterdrückung indigener Völker" erhalten Namen und Gesichter. Nur durch die Verleugnung ihrer Identität als Samin glaubt Elle Marja, einen Platz in der schwedischen Gesellschaft finden zu können.

Hans-Joachim Gruda von KULTURHUS BERLIN wird eine Einführung in den Film geben und anschließend das Publikumsgespräch moderieren.

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit von Forum Dialog, Charlie’s Campus Filmklub der TU Berlin und KULTURHUS BERLIN. Mit freundlicher Unterstützung von temperclayfilm, München.

Anmeldungen über events-berlin@forumdialog.org

>> Weitere Informationen zum Film finden Sie hier.

>> Eine Rezension zum Film lesen Sie hier.

 

(c) Hans-Joachim Gruda

2.3 VORSCHAU

23. März 2019 | Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Studientag zum Thema "Die Weißen Busse"

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme bei Hamburg spielte als Sammelstelle für nordeuropäische Gefangene, insbesondere Norweger, vor ihrer Rettung über Dänemark nach Schweden Anfang 1945 eine wichtige Rolle. Zur Auseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel deutsch-nordeuropäischer Geschichte veranstaltet KULTURHUS BERLIN einen Besuch in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

>> Hier lesen Sie mehr über die Studienreise

Für Ihre Anmeldung oder bei Fragen zum Programm schreiben Sie bitte an Hans-Joachim Gruda: h.gruda@kulturhusberlin.de.

 

3 KINDERBUCH-REZENSION

Cover von Martin Widmarks Bilderbuch "Als Larson das Glück wiederfand"
(c) ArsEdition

Als Larson das Glück wiederfand

Larson ist alt, so alt, dass er sich nicht mehr um seinen Kater kümmern mag. Und so hat dieser das Haus verlassen. Larsons Frau ist längst tot, die Kinder sind erwachsen und leben mit ihren Familien woanders. Nur Larson ist im Haus zurück geblieben. Und mit ihm die Erinnerungen - an seine Frau, seine Kinder und sich selbst, als er es noch liebte zu lesen. Im Haus ist es dunkel, Larson lässt kein Licht herein. Bis es eines späten Abends klopft und der Nachbarsjunge vor der Tür steht. Er lächelt den mürrischen Larson an und bittet ihn um einen Gefallen: er überreicht ihm einen Blumentopf, um den Larson sich kümmern soll, da der Junge verreisen wird. Und tatsächlich, im Topf beginnt eine Pflanze zu wachsen. Langsam, Blatt für Blatt bringt sie Licht und damit Veränderung in Larsons Haus und Leben.

Martin Widmark zeichnet mit klaren, einfachen Worten ein Bild von einem einsamen alten Mann. Emilia Dziubak nimmt die Stimmung des Textes auf und vervollkommnet ihn durch poetische, großformatige, zunächst düster anmutende Illustrationen...

>> Die vollständige Rezension von Ilka Sonntag zu diesem berührenden, poetischen Bilderbuch lesen Sie auf unserer Website.

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Martin Widmark: Als Larson das Glück wiederfand
Mit Illustrationen von Emilia Dziubak
Aus dem Schwedischen von Ole Könnecke
arsEdition, München 2018
40 Seiten, Hardcover, 15,00 €
ISBN: 978-3-8458-2599-1
empfohlenes Alter: ab 5 Jahren

 

4 KULTURHUS BERLIN VERLOST

(c) Maria Fonfara

1x2 Freikarten für „Berg und Meer“ - Ein Weihnachtskonzert mit Helene Blum & Harald Haugaard und Gästen

Die gemeinsame Poesie von Berg und Meer, das Band zwischen nordischem Folk und alpiner Tradition steht im Mittelpunkt des Konzertabends am 13. Dezember in der Berliner Passionskirche am Marheinekeplatz 1. Dafür haben sich die Sängerin Helene Blum und der Geiger Harald Haugaard, zwei Stars der dänischen Folkszene, mit dem virtuosen österreichischen Duo Julia Lacherstorfer und Simon Zöchbauer von „Ramsch & Rosen“ zusammengetan. Eines der gemeinsamen Stücke des Konzertes wird das vielleicht weltweit bekannteste Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ sein.

Unsere Frage: Wo und wann wurde das beliebte Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ das erste Mal gesungen?

Ihre Antwort senden Sie bitte bis 6. Dezember an verlosung@kulturhus-berlin.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen viel Glück!

Mit der Teilnahme an der Verlosung willigen Sie ein, dass Kulturhus Berlin Ihre mitgeteilten Kontaktdaten speichert. Die Daten werden jedoch ausschließlich in Verbindung mit der Verlosung verwendet und danach gelöscht.

>> Hörfunktipp: Eine Aufzeichnung dieses Konzerts überträgt Deutschlandfunk Kultur am 17.12.2018 um 20:03 Uhr.

 

(c) Foto: Andreas Vollmer

1x2 Freikarten für "2 x Weihnachts-Oratorium – oder: Es geht auch anders."

Sigurður Sævarsson Christmas Oratorio (2013) und Camille Saint-Saëns Oratorio de Noël (1858)

Konzert am Samstag, 15. Dezember 2018 | 18.00 Uhr
Kirche Am Hohenzollernplatz, Nassauische Straße 66, 10717 Berlin

Der Hugo-Distler-Chor Berlin unter Leitung von Stefan Schuck zeigt in seinem Weihnachtsprogramm überraschende Gemeinsamkeiten in den Weihnachtsoratorien von Sigurður Sævarsson und Camille Saint-Saëns, zwei Werken zum gleichen Thema aus zwei unterschiedlichen Ecken und Zeiten Europas, Island (2013) und Frankreich (1858). Die besondere Entdeckung ist dabei das lateinische Weihnachtsoratorium von SigurðurSævarsson (*1962), das in Anwesenheit des Komponisten nun in Deutschland erstaufgeführt wird.

Unsere Frage: Wer leitete die Uraufführung von Sigurður Sævarssons Christmas Oratorio 2013 in Reykjavík?

Bitte schicken Sie Ihre Antwort an verlosung@kulturhus-berlin.de, Betreff/Kennwort "Weihnachtsoratorium". Einsendeschluss ist Sonntag, der 09. Dezember 2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen viel Glück!

Mit der Teilnahme an der Verlosung willigen Sie ein, dass KULTURHUS BERLIN Ihre mitgeteilten Kontaktdaten speichert. Die Daten werden jedoch ausschließlich in Verbindung mit der Verlosung verwendet und danach gelöscht.

Weitere Informationen www.hugo-distler-chor.de

 

5 TIPPS & TERMINE: Der NORDEN in Berlin

5.1 Advent

26.11.2018 | 15:00

Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei

Skandinavischer Weihnachtsmarkt vom 26.11.2018 bis 23.12.2018


13.12.2018 | 14:00

Lucia bei Pankebuch

Keine Vorweihnachtszeit ohne Lucia-Fest. Pankebuch läd auch in diesem Jahr wieder zur Nachmittags-Feier für alle Familien mit allem Drum & Dran: lesen, singen, naschen, tanzen, so wie im Norden! Ort: Pankebuch, Wilhelm-Kuhr-Str. 5, 13187 Berlin


13.12.2018 | 20:00

„Berg und Meer"

Ein Weihnachtskonzert zwischen Nordic Folk und Alpenklängen mit Helene Blum & Harald Haugaard mit Gästen | Ort: Passionskirche, Marheinekeplatz, 10961 Berlin


14.12.2018 | 14:00

Nordische Märchenweihnacht auf dem Gutshof Schloss Britz

Am 3. und 4. Adventswochenende | Ort: KULTURSTIFTUNG SCHLOSS BRITZ, Alt - Britz 73, 12359 Berlin


15.12.2018 | 18:00

2 x Weihnachts-Oratorium – oder: Es geht auch anders.

Sigurður Sævarsson Christmas Oratorio (2013) und Camille Saint-Saëns Oratorio de Noël (1858) | Konzert am Samstag, 15. Dezember 2018 | 18:00 Uhr | Kirche Am Hohenzollernplatz, Nassauische Straße 66, 10717 Berlin


16.12.2018 | 16:00

Weihnachten mit Astrid Lindgren

Musik: Astrid-Lindgren-Combo (Violine, Klarinette, Flöte, Akkordeon, Kontrabass) | Erzähler: Andreas Peer Kähler | Ort: Rudolf-Steiner-Haus, Bernadottestr. 90-92, 14913 Berlin


5.2 Ausstellungen

ab 03.07.2018

Mächtig gewaltig! Die Olsenbande kommt nach Potsdam.

Sonderausstellung 03.07.2018 bis 17.02.2019 im Filmmuseum Potsdam


ab 13.07.2018

Architektur und Landschaft in Norwegen

Fotografien von Ken Schluchtmann im Felleshus vom 05.10.2018 bis 17.01.2019


ab 23.11.2018

Hommage à Per Kirkeby

Ausstellung in der Kgl. Dänischen Botschaft von 23.11.2018 bis 11.01.2019


5.3 Theater

08.12.2018 | 19:30

Hunger. Peer Gynt

nach Knut Hamsun / Henrik Ibsen, Regie: Sebastian Hartmann | 8.12.2019 sowie 04. und 18.01.2019 | 19:30 Uhr | Ort: Deutsches Theater Berlin, Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin


19.12.2018 | 19:30

Persona

von Ingmar Bergman, Regie Anna Bergmann | Koproduktion mit dem Malmö Stadsteater | Mit englischen Übertiteln, in der Übersetzung von Renate Bleibtreu | 19./20.12.2018 sowie 5./6.01.2019 | 19:30 Uhr | 26.01.2019 um 20:30 Uhr | 27.01.2019 um 19:00 Uhr | Deutsches Theater Berlin, Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin


30.12.2018 | 20:00

Dämonen

von Lars Norén, Regie: Thomas Ostermeier | Aus dem Schwedischen von Angelika Gundlach, mit englischen Übertiteln | 30.12.2018 und 01.01.2019 um 20:00 Uhr | 05.01.2019 um 18:00 Uhr | 06.01.2019 um 16:00 Uhr | Schaubühne Berlin am Lehniner Platz, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin


18.01.2019 | 20:00

Hedda Gabler

von Henrik Ibsen, Regie: Thomas Ostermeier | Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel, teilweise mit englischen bzw. französischen Übertiteln | 18.01.2019 | 17.00 Uhr sowie 19. + 20.01.2019 | 20.00 Uhr | Schaubühne am Lehniner Platz, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin


5.4 Musik

15.12.2018 | 20:00

25. Celtic Music Festival

From Celtic Roots to New Acoustic Music | Ort: Passionskirche, Marheinekeplatz 1, 10961 Berlin


28.12.2018 | 20:00

Edvard Grieg und die nordische Romantik

Ort: Berliner Dom, Am Lustgarten, 10178 Berlin


5.5 Film

ab 29.11.2018

The House that Jack Built (DK/F/D/S)

R: Lars von Trier | Thriller | ab 29.11.2018 im Kino


ab 06.12.2018

Astrid (SE/D/DK)

Biopic über die junge Astrid Lindgren | ab 06.12.2018 im Kino


ab 06.12.2018

Das Entschwinden (NL, NO)

Ab 06.12.2018 im Kino


ab 13.12.2018

Gegen den Strom (IS)

Isländisches Drama | ab 13.12.2018 im Kino


ab 23.01.2019

Sameblod – saemie vïrre (Das Mädchen aus dem Norden)

Filmvorführung im südsamisch-schwedischen Original mit dt. Untertiteln an der TU Berlin | Einführung und Publikumsgespräch mit Hans-J. Gruda, KULTURHUS BERLIN


5.6 Für Familien

04.11.2018 | 16:00

Die Ministerpräsidentin

Nach dem Roman von Tore Tungodden in einer Inszenierung von Thomas Sutter | Atze Musiktheater, Luxemburger Straße 20, 13353 Berlin


18.11.2018 | 16:00

Ronja Räubertocher

nach Astrid Lindgren | Ort: ATZE Musiktheater, Luxemburger Straße 20, 13353 Berlin


23.12.2018 | 15:30

Die Legende von der Christrose

Text- und Musikeinrichtung, Erzähler: Andreas Peer Kähler | Ort: Rudolf-Steiner-Haus, Bernadottestr. 90-92, 14913 Berlin


6 Der NORDEN im TV und RUNDFUNK

Um auf die Festage einzustimmen, gibt es auch im Fernsehen "Vorbereitungen auf Weihnachten".

15.12.18 | 14:30 | 3sat

Meine Traumreise nach Lappland

Eins sein mit den Tieren und der Natur, Einsamkeit und Abenteuer, weit weg von Stress und Hektik des Alltags: Für viele ist eine Hundeschlittentour ein Traum. Doch der Traum hat auch Tücken. Eigensinnige Schlitten, sensible Hunde, eisige Kälte, körperliche Anstrengung und andere Unbill bringen manch einen an seine Grenzen. Vor allem muss der Teamgeist stimmen. Das gilt für Hunde wie für Menschen. Der Film begleitet vier Abenteurer durch Nordfinnland. Von Kilpisjärvi in der Nähe von Kittilä, geht es über den "Arctic Trail" bis an das Dreiländereck Schweden, Finnland, Norwegen. Das ist keine Anfängertour...

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16.12.18 | 09:45 | SR Fernsehen

Winterzauber

Wenn es im Norden kalt wird und schneit, dann beginnt für die Menschen hier eine ganz besondere Zeit: die Vorbereitung aufs Weihnachtsfest. Im Winter wollen es alle Menschen besonders warm, gemütlich und heimelig haben. Die Tage und Abende sind angefüllt mit liebevollen Traditionen und lebendiger Vorfreude auf das Fest. Aber die Menschen hoch im Norden Europas sind auch gerne draußen in der beeindruckenden Natur. Ein Filmteam begibt sich in die winterlichen Landschaften von Schweden, Norwegen, Finnland und Island, zu den Menschen, die den Winter lieben...

>> Unsere gesamten TV-Tipps finden Sie auf unserer Website.

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Auch das Radio hält interessante Sendungen aus und über den Norden bereit: so sind Musiker aus Dänemark und Island zu hören oder "Die Schneekönigin" als Hörspiel für lange Winterabende.

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17.12.2018 | 20:03 | Deutschlandfunk Kultur

In Concert
„Berge und Meer“
Ein Weihnachtskonzert zwischen Nordic Folk und Alpenklängen
Zwei dänische Folkmusiker treffen auf österreichische Kollegen, assistiert von einem schwedischen Gitarristen.

Aufzeichnung vom 13.12.2018 aus der Passionskirche Berlin; Moderation: Holger Beythien

Alle Jahre wieder gehören die Weihnachtskonzerte der dänischen Folkmusiker Helene Blum und Harald Haugaard zu den stimmungsvollsten vorweihnachtlichen Musikevents. Darin widmen sie sich immer einem anderen weihnachtlichen Thema, das sich aus den jeweils mitreisenden Gastmusikern anderer Länder ergibt. Das österreichische Duo Ramsch & Rosen mit Geigerin Julia Lacherstorfer sowie Trompeter und Zitherspieler Simon Zöchbauer gehört zu einer jungen Generation von Folkmusikern, die sich experimentierfreudig und selbstbewusst mit der Volksmusik ihrer Heimat beschäftigen. So trifft in diesem Jahr alpenländische auf nordeuropäische Weihnachtsmusik mit stimmungsvollen Liedern, fröhlichen Tänzen und rasanten Improvisationen.

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29.12.2018 | 10:05 | Deutschlandfunk

Klassik-Pop-et cetera
Am Mikrofon: Der Multiinstrumentalist und Komponist Ólafur Arnalds

Ólafur Arnalds brach sein Kompositions- und Musikwissenschaftsstudium ab, weil ihm die klassische Musikszene zu elitär erschien. Stattdessen spielte der isländische Komponist und Multiinstrumentalist in Hardcore-Bands wie Fighting Shit oder Celestine. Ólafur Arnalds lässt sich von Minimal Techno ebenso beeinflussen wie von der isländischen Kultband Sigur Rós, er spielt regelmäßig in Bands befreundeter Musiker mit und hat wie nebenbei seinen eigenen Stil entwickelt, der mit den Stichworten Neoklassik und elektronische Musik nur unzureichend beschrieben ist.

>> Alle Rundfunktipps für den Jahreswechsel finden Sie auf unserer Website.

 

6 KULTURNOTIZEN aus dem NORDEN

03.12.2018 | Newsletter 07/2018

(SE/Sápmi) August-Preis für Schönliteratur geht nach Sápmi!

Linnea Axelssons Gedichtepos Ædnan wurde seit dem Erscheinen gelobt und gepriesen und nun auch mit dem „Augustpriset 2018" (Augustpreis) als jahresbeste Schönliteratur ausgezeichnet. Das Wort Ædnan ist Alt-Nordsamisch und bedeutet „Land“ und „Boden“ und „Erde“. Das Epos schildert die Geschichte zweier samischer Familien, deren Schicksale beispielhaft die moderne Geschichte der Samen seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts spiegeln. Es lässt die persönlichen Geschichten mit der Kolonialpolitik Schwedens verschmelzen. In ihrer Preisrede dankte Linnea allen Samen, die sich zutrauten, von ihrem Leben zu erzählten, lange bevor jemand außerhalb des „Inneren Kreises“ interessiert war zuzuhören. Ædnan ist erschienen im Februar 2018 im Verlag Albert Bonnier. Der Augustpreis ist benannt nach August Strindberg, gestiftet 1989 von Svenska Förläggareföreningen, um jedes Jahr die besten Neuerscheinungen in schwedischer Sprache zu würdigen. Die Preisträger erhalten je 100.000,- SEK und eine Bronzestatue. Quelle: Svenska Förläggareföreningen


02.12.2018 | Newsletter 07/2018

(DK/Grönland) Weihnachts-Briefkasten zieht um

Seit das dänische Fernsehen 1989 im grönländischen Dorf Uummannaq die Weihnachtsserie „Nissebanden i Grønland“ drehte, ist für dänische und grönländische Kinder klar, dass der Weihnachtsmann hinter dem markanten Felsen wohnt. Im Sommer können Touristen seine grün gestrichene Hütte besichtigen, allerdings ohne ihn anzutreffen. Der große rote Briefkasten für die Post an den Weihnachtsmann stand bislang in Ilulissat. Nun ist er nach Uummannaq umgezogen, mit dem letzten Frachtschiff bevor das Eis den Seeweg schließt. Der Briefkasten soll zunächst instand gesetzt werden, bevor er dann im kommenden Sommer aufgestellt wird. Quelle: polarkreisportal.de


02.12.2018 | Newsletter 07/2018

(IS) 100 Jahre Selbstbestimmung in Island

Am 1. Dezember 1918, unterzeichnete Island den Unionsvertrag mit Dänemark. Aus der ehemaligen Kolonie wurde ein selbstbestimmter Staat, nur noch die Außenpolitik wurde von Dänemark übernommen und der dänischen König blieb Staatsoberhaupt – ähnlich wie jetzt bei Grönland und den Färöer. An dieses Ereignis erinnerten am 1. Dezember die Feierlichkeiten (fullveldishátíð) auf der Insel, zu denen auch die dänische Königin Margrethe gekommen war. Der Vertrag sah eigentlich eine Neuverhandlung nach 25 Jahren vor. Zu diesem Zeitpunkt war Dänemark allerdings gerade von Nazi-Deutschland besetzt. Am 17. Juni 1944 erklärte sich Island zur unabhängigen Republik. Dieses Datum ist heute der Nationalfeiertag. Quelle: polarkreisportal.de


02.12.2018 | Newsletter 07/2018

(NO/RU) Norwegisch-russische Grenze um zwei Kilometer gewachsen

Die Grenze zwischen Russland und Norwegen ist neu vermessen worden und nun laut norwegischer Polizei mit 197,7 Kilometern zwei Kilometer länger als bislang. Der Grund: neue Messmethoden und veränderte Flussläufe. Die Grenze verläuft zu drei Vierteln durch Wasser, durch Pasvikelva und Grense Jakobselva. Es gilt die tiefste Rinne, und die hat sich im Verlauf seit der letzten vollständigen Messung und Kartierung 1947 geändert. Mit der neuen Technologie konnten die Biegungen entlang der Flüsse außerdem genauer gemessen werden. Bei der Neuvermessung haben norwegische und russische Beamte zusammengearbeitet. Die Norweger waren unter anderem für Luftaufnahmen zuständig, die Russen für Tiefenmessungen in den Gewässern. Quelle: polarkreisportal.de


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