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RückblickTiere und Märchen des Nordens 2016

Sechsundzwanzig Kinder im Alter zwischen drei und zwölf Jahren, dazu fünfundzwanzig Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel waren dabei, als KULTURHUS BERLIN am 28. Mai 2016 mit dem Bus von Berlin-Steglitz zum Wildtierpark Hohenbruch in der Gemeinde Kremmen aufbrach. Ein Ausflug zu den Tieren und Märchen des Nordens sollte es werden, auf den bereits im Bus Lieder auf Schwedisch einstimmten.

In Hohenbruch angekommen ging es zunächst in den Wald, um Naturmaterial für das Basteln und erste Information für ein Quiz rund um die nordischen Tiere zu sammeln. Der Wald war voller Geräusche und Gerüche, von Sonnenlicht durchflutet, ein paar Mücken umschwärmten uns, Käfer krabbelten, Ameisen bauten ihre Bauten und die Elche im Gehege nebenan lagen im Unterholz und stolzierten über die große Waldwiese. Drei wunderbare starke Siberian Huskys vom Tierschutzverein Nordische in Not e.V. begleiteten uns, geführt von denen, die es gerne mal probieren wollten; das war nicht nur für Kinder ein eindrucksvolles Erlebnis.

In drei Gruppen – immer abwechselnd und die Reihe um – verbrachten wir den Tag.

Mit Kathrin wurde aus dem gesammelten Naturmaterial in der Holzkåta gebastelt, richtige Kunstwerke entstanden dort.

Ilka erzählte Märchen aus dem Norden, die alle Kinder und auch „die Großen“ mitnahmen in eine andere Welt.

Hannes berichtete im Rentiergehege aus dem Leben der Samen und ihren großen Rentierherden hoch oben im Norden Europas. Und wer wollte, konnte ein richtiges samisches Lasso auf ein Rentiergeweih auf der Stange werfen – und das gelang recht gut.

Liane kümmerte sich um diejenigen, die sich mit den Huskys beschäftigen wollten. Die Schlittenhunde sind nicht nur stark, sondern auch ganz freundlich und kuschelig.

In der Mittagspause mit frischen Brötchen und Rostbratwürstchen herrschte eine sehr frohe,„familiäre“ Stimmung, der die Fütterung der Polarwölfe folgte. Einige Mutige durften sogar mit in das Wolfsgehege. Den Tiere so nah, das war gewiss etwas ganz Besonderes!

Etwas kuscheliger ging es im Streichelzoo zu. Hier konnten nicht nur Tierkinder gestreichelt, sondern ganz junge Lämmer mit der Flasche gefüttert werden; auch dies nicht gerade alltäglich für Großstadtmenschen!

Zum Abschluss wurde über einem Feuer in der Holzkåta noch Stockbrot gebacken. Eine heiße Herausforderung an diesem warmen Frühlingstag, doch Ilka ließ alle mit einem weiteren Märchen durchhalten.

Dann hieß es Abschied nehmen von den Lämmchen und Rentieren, den Wölfen, Waschbären und Schafen, dem Fuchs und den Linderödschweinen und all den anderen Tieren und Erlebnissen des Tages. Das fiel vielen sichtlich schwer. Doch vor dem Aufbruch gab es noch ein Lied. In der Tradition der Midsommar-Feiern sangen wir gemeinsam das Lied von den Fröschen – auf Schwedisch und mit den dazugehörenden Gesten

Begrüßung und Waldspaziergang

Basteln mit Naturmaterialien

Märchen lauschen

Alles über Rentiere

Picknick im Freien

Wolfsfütterung

Stockbrot überm Lagerfeuer

Noch mehr Tiere hautnah

KULTURHUS BERLIN dankt Globetrotter Ausrüstung für die gute Zusammenarbeit, die diesen Ausflug möglich gemacht hat. Wir danken Ramona und Ralf vom Wildtierpark Hohenbruch für die Unterstützung, dem Mühlencafé in Berlin-Hermsdorf für den Sonderpreis für die Brötchen und Stefan fürs Grillen. (Und den Huskys für ihre endlose Geduld!)

Wir danken allen, die dabei waren, für den schönen Frühlingstag bei den Tieren und mit den Märchen des Nordens. Wir danken für die Gespräche und für das interessierte Zuhören sowie das fröhliche Mitmachen!

(c) Fotos Liane Gruda, Claudia Rach

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